Südtiroler Grüner hetzt erneut im Netz

Kein Einzelfall - So reagieren die Grünen
Die Südtiroler Grünen wurden mit dem Kommentar von UT24 konfrontiert.
In einer schriftlichen Stellungnahme erklärte der grüne Co-Vorsitzende Luca Bertolini, für die Partei sei jede Form politischer Gewalt inakzeptabel. Ebenso lehne man jede Ausdrucksweise ab, die als Rechtfertigung oder Unterstützung gewalttätiger Handlungen interpretiert werden könne – insbesondere dann, wenn sie sich gegen Personen oder Institutionen richte. Politische Auseinandersetzungen müssten stets demokratisch, zivil und respektvoll geführt werden. Auf den konkreten Fall um Lukas Rossmann ging die Parteiführung nicht näher ein.
Dabei handelt es sich um keinen Einzelfall: Der Vahrner war bereits in der Vergangenheit mit einem extremistischen Online-Kommentar aufgefallen (UT24 berichtete). Im Vorfeld der Landtagswahlen in Bayern reagierte er unter seinem Künstlernamen „Swaglos“ auf die Ankündigung eines Wahlkampfauftritts der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch in München mit den Worten: „Wie wärs mit Napalm aufm Marienplatz jetzt sofort?“ Napalm ist ein Brandkampfstoff mit erheblicher Zerstörungskraft.
Bislang keine Konsequenzen
Gegenüber UT24 bestätigte Lukas Rossmann damals, dass der Napalm-Kommentar von ihm stamme. Er erklärte, er habe sich sprachlicher Bilder aus der Hip-Hop-Kultur bedient. Weitere Angaben machte er nicht. Sein Account auf der Plattform X wurde in der Folge gelöscht. Eine parteiinterne Reaktion blieb damals zunächst aus.
Der neue „1312“-Kommentar von Lukas Rossmann dürfte die Südtiroler Grünen daher wenig erfreuen. Denn er beweist damit abermals, dass er aus seinen Fehlern nicht gelernt haben dürfte. Ganz im Gegenteil: er befürwortet sogar offen linksextreme Gewalt gegen Polizisten.
Inwieweit die Südtiroler Grünen mit den Ansichten ihres ehemaligen Gemeinderates umgehen werden, wird sich zeigen. Seine bisherigen Entgleisungen waren jedoch offensichtlich kein Grund für eine Distanzierung oder anderweitige Konsequenzen.






