Drogenrazzia: Festnahme und Abschiebung

Die Beamten stießen auf zwei ausländische Staatsangehörige, die beim Anblick der Polizei die Flucht ergriffen. Einer der beiden Männer konnte sofort gestoppt werden. Da er keine Dokumente bei sich hatte, wurde er zur Identitätsfeststellung in die Quästur gebracht. Dort leistete der 23-jährige Algerier Widerstand und griff die Beamten an, wobei ein Polizist im Gesicht verletzt wurde. Der Mann wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung festgenommen. Da er sich illegal im Land aufhielt, ordnete Quästor Giuseppe Ferrari seine Abschiebung an. Der 23-Jährige wurde in ein Abschiebezentrum gebracht, wo er auf seine Rückführung in sein Herkunftsland wartet.
Während sich ein Teil der Beamten um die Festnahme kümmerte, verfolgten Kollegen den zweiten Mann. Sie fanden ihn in einer Wohnung zusammen mit einer weiteren Person. Einer der beiden versuchte, ein Päckchen mit rund zehn Gramm Kokain loszuwerden. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten zusätzlich zwei Gramm Haschisch, Feinwaagen und knapp 1.000 Euro Bargeld, das mutmaßlich aus dem Drogenhandel stammt. Die beiden Männer (ein 29-jähriger Algerier und ein 20-jähriger Tunesier, beide Asylbewerber und bereits polizeibekannt) wurden wegen Drogenbesitzes zum Zweck des Handels angezeigt.






