Ohne Deal wird es laut Trump „sehr traumatisch“ für den Iran

Bereits am Mittwoch hatte der US-Präsident nach einem Treffen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu deutlich gemacht, dass er eine Einigung mit der Islamischen Republik militärischen Schritten vorziehe. Trump sprach nun erneut von einem „sehr guten Treffen“ mit Netanyahu und betonte zugleich, dass die Entscheidung über das Vorgehen der USA letztlich bei ihm liege.
Wer will was in den Verhandlungen
Israel warnt seit langem vor einem Abkommen mit dem Iran, das sich nur auf das Atomprogramm der Islamischen Republik beschränkt. Der jüdische Staat fordert, dass der Erzfeind auch das Arsenal ballistischer Raketen und die Unterstützung seiner Verbündeten in der Region herunterfährt. Auch in der US-Regierung gibt es Vertreter, die sich dafür ausgesprochen haben – insgesamt lässt Trump seine Ziele bei den kürzlich neu begonnenen Verhandlungen mit dem Iran aber eher im Vagen. Teheran will nur über das Atomprogramm verhandeln.
Die neuen Verhandlungen werden vor dem Hintergrund einer aufgestockten US-Militärpräsenz in Nahost geführt. Im Jänner hatte Irans staatlicher Sicherheitsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niedergeschlagen. Trump hatte der iranischen Führung daraufhin mehrfach mit einem militärischen Eingreifen gedroht und unter anderem mehr Schiffe in die Region geschickt.
APA






