von lif 11.02.2026 11:56 Uhr

So oft wählte Südtirol im Vorjahr die 112

Insgesamt 263.308 Anrufe haben die Mitarbeiter in der Einheitlichen Notrufzentrale 112 im Vorjahr entgegengenommen. Davon haben sie 59,31 Prozent – 156.162 Anrufe – an die zuständigen Einsatzzentralen weitergeleitet. 40,69 Prozent der Anrufe wurden direkt durch die vorgeschaltete Leitstelle der einheitlichen Notrufzentrale 112 gelöst. Die durchschnittliche Antwortzeit betrug 2,8 Sekunden.

Bild: APA/dpa

Seit der Einführung der Einheitlichen Notrufnummer am 17. Oktober 2017 gehört auch Südtirol zum länderübergreifenden Notrufsystem in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und darüber hinaus: Unter der Rufnummer 112 wird eine Leitstelle erreicht, die je nach Art des Notfalls die zuständigen Blaulichtorganisationen alarmiert. Das Europäische Parlament hat 2009 wegen der im Datum enthaltenen Notrufnummer (11.2.) den heutigen 11. Februar zum jährlichen Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt, um dessen europaweite Gültigkeit sichtbarer und die Vorteile bekannter zu machen.

Die Einheitliche Notrufzentrale wird in Südtirol personalmäßig vom Sanitätsbetrieb geführt und technisch von der Agentur für Bevölkerungsschutz betrieben. Im Sitz der Agentur für Bevölkerungsschutz ist sie auch untergebracht, und zwar in unmittelbarer Nähe der Landesnotrufzentrale. Die Landesnotrufzentrale mit der Notrufnummer 118 für den Rettungs- und Bergrettungsdienst in Südtirol war ab November 1993 aktiv. Ab dem Jahr 2003 waren die Notrufnummern 118 und 115 in der Landesnotrufzentrale zusammengefasst.

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