Achammer setzt auf starke Partnerschaft von Schule und Wirtschaft

Am Treffen nahmen neben Landesrat Achammer Vertreter der deutschen Bildungsdirektion sowie der Wirtschaftsverbände HGV, hds, Südtiroler Bauernbund und Unternehmerverband teil. Einig war man sich darin, dass ein starkes Bildungssystem und eine gut vernetzte Wirtschaft entscheidend für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Südtirols sind.
Strukturierte Partnerschaft für bessere Perspektiven
Künftig soll eine strukturierte Partnerschaft zwischen Arbeitgebern und dem Bildungssystem aufgebaut werden. Schule und Wirtschaft sollen noch enger zusammenarbeiten, um jungen Menschen – insbesondere auch jenen mit erschwerten Startbedingungen – konkrete und realistische Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Neben schulischen Angeboten sollen auch außerschulische Maßnahmen besser gebündelt, stärker genutzt und bekannter gemacht werden, um soziale und kulturelle Integration gezielt zu fördern.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der funktionalen Mehrsprachigkeit. Auch der bestehende internationale Klassenzug am Realgymnasium in Bozen soll stärker sichtbar gemacht werden. Durch neue Synergien sollen bestehende Initiativen besser vernetzt und praxisnahe Programme entwickelt werden, die sowohl den Bedürfnissen der Jugendlichen als auch jenen der Betriebe entsprechen.
Arbeitsgruppe soll Maßnahmen weiterentwickeln
Landesrat Achammer betonte, dass erfolgreiche Inklusion nicht allein Aufgabe der Schule sei. Es brauche ebenso den Rückhalt der Familien und des außerschulischen Umfelds, damit Integration in allen Lebensbereichen gelingen könne. Um die besprochenen Ansätze weiter voranzubringen, wird nun eine Arbeitsgruppe eingesetzt.
Diese soll bestehende Maßnahmen erheben und analysieren sowie darauf aufbauend weitere konkrete Schritte ausarbeiten und umsetzen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft langfristig zu festigen und jungen Menschen in Südtirol bessere Bildungs- und Berufschancen zu eröffnen.






