von ih 09.02.2026 12:39 Uhr

Südtiroler Bäuerinnen setzen auf Fachwissen und Sichtbarkeit

An der Universität Brixen haben sich am Freitag die Funktionärinnen der Südtiroler Bäuerinnenorganisation (SBO) zu einer Klausurtagung getroffen. Neben Statutenanpassungen sowie Tätigkeits- und Kassaberichten stand vor allem der fachliche Austausch zu agrarischen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Themen im Mittelpunkt.

Der Landesbäuerinnenrat (es fehlt Elisabeth Tappeiner, Bezirksbäuerin Vinschgau) v.l. Siegried Stocker Lintner, Heidi Innerebner Margesin, Veronika Mahlknecht Stampfer, Bettina Kofler Vieider, Margit Gasser Rabensteiner, Renate Taschler Steinwandtner, Antonia Egger Mair, Irmgard Santner Testor.

Im Fokus der Klausur stand die moderne Rolle der Bäuerin als unternehmerisch tätige Fachkraft. Diskutiert wurden unter anderem Tierschutz, Pflanzenschutz, Förderkriterien sowie soziale und rentenrechtliche Absicherung. Förderexperte Michael Crepaz informierte über aktuelle Programme und betonte die zentrale Rolle der Bäuerinnen im Umgang mit bürokratischen Anforderungen.

Landesbäuerin Antonia Egger hob hervor, dass Bäuerinnen heute Betriebe führen und umfassende Verantwortung tragen. Im Hinblick auf das Internationale Jahr der Bäuerin forderte sie mehr öffentliche Anerkennung und Sichtbarkeit. Vertreter aus Landwirtschaft, Bauernbund und Politik unterstrichen zum Abschluss die Bedeutung der SBO als starke Stimme und Kompetenzträgerin im ländlichen Raum.

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