von lif 04.02.2026 17:17 Uhr

Teuerung trifft den Geldbeutel

Die Preise für viele bekannte Markenprodukte im Supermarkt sind in Österreich weiter gestiegen. Das zeigt der aktuelle Preismonitor der Arbeiterkammer (AK) für Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahr.

Bild: APA/dpa

Der AK hat in fünf großen Online-Shops 31 Marken-Lebensmittel genau unter die Lupe genommen. Im Durchschnitt legten die Preise um 4,4 Prozent zu. Ein typischer Einkaufskorb, der im Dezember 2024 noch knapp 181 Euro kostete, schlug im Dezember 2025 mit über 188 Euro zu Buche.

Besonders stark stiegen diese Produkte an:

  • Vollmilchschokolade (100 Gramm) von 1,59 Euro auf 2,21 Euro – plus 39 Prozent  
  • Bohnenkaffee gemahlen (ein Kilogramm) von 19,98 Euro auf 25,98 Euro – plus 30 Prozent  
  • Feinkristallzucker (ein Kilogramm) von 1,54 Euro auf 1,79 Euro – plus 16 Prozent  
  • Freilandeier (ein Stück) von 0,50 Euro auf 0,56 Euro – plus zwölf Prozent  
  • Sonnenblumenöl (ein Liter) von 5,96 Euro auf 6,58 Euro – plus zehn Prozent  

Auch bei Drogerie-Artikeln der Marke Nivea und ähnlichen Produkten ging es nach oben:

  • Deo Roll-on Nivea (50 Milliliter) von 2,90 Euro auf 3,73 Euro – plus 29 Prozent  
  • Handcreme Atrix (150 Milliliter) von 3,74 Euro auf 4,64 Euro – plus 24 Prozent  
  • Gesichtsreinigung Nivea (200 Milliliter) von 4,81 Euro auf 5,75 Euro – plus 20 Prozent  
  • Duschgel Nivea (250 Milliliter) von 2,05 Euro auf 2,49 Euro – plus 21 Prozent  
  • Zahncreme Elmex (75 Milliliter) von 3,39 Euro auf 3,61 Euro – plus sechs Prozent  

Laut Arbeiterkammer spüren viele Menschen in Österreich die Teuerung beim Einkaufen immer noch stark. Eine schnelle Entspannung erwartet man nicht. AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina sagte: „Im Juli senkt die Bundesregierung die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Wir bleiben dran und schauen, ob Einkaufen tatsächlich günstiger wird.“

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