FPÖ lehnt Windpark auf Feldringer Böden entschieden ab

Nach Ansicht Koflers habe Windkraft in hochalpinen Lebensräumen „absolut nichts verloren“. Sie warnt vor erheblichen Eingriffen in Natur und Umwelt. Geplante Windräder mit Nabenhöhen von bis zu 100 Metern würden das Landschaftsbild stark verändern und könnten laut Kofler nachhaltige Schäden für die Biodiversität verursachen. Besonders gefährdet seien Vogelarten wie der Auerhahn sowie Fledermäuse, die durch Kollisionen bedroht wären. Sie verweist dabei auf entsprechende Studien und Expertisen.
Neben ökologischen Risiken sieht die FPÖ auch infrastrukturelle Probleme. Der Bau der Anlagen würde umfangreiche Straßen- und Erschließungsmaßnahmen nach sich ziehen. Dadurch könnten Erosionsprozesse verstärkt und empfindliche Bodenstrukturen beeinträchtigt werden. Auch das Auftauen von Permafrostböden sei nicht auszuschließen. Kofler warnt zudem vor negativen Auswirkungen auf den Tourismus: Die Tiroler Bergwelt sei eine zentrale wirtschaftliche Grundlage des Landes, großtechnische Anlagen könnten dieses Fundament gefährden.
Verstärkte Investition in Wasserkraft als Alternative
Kritik übt die FPÖ auch am Ablauf der bisherigen Planungen. Laut Kofler seien betroffene Standortbürgermeister nicht rechtzeitig informiert worden. Sie spricht von mangelnder Transparenz und fordert eine stärkere Einbindung der lokalen Bevölkerung und der kommunalen Verantwortungsträger. Projekte dieser Größenordnung dürften nicht ohne offene Kommunikation vorbereitet werden.
Zugleich richtet die FPÖ eine klare Aufforderung an den Regierungspartner ÖVP. Diese müsse ihre Haltung zu Windkraftprojekten im alpinen Raum eindeutig darlegen. Als Alternative zum Ausbau von Windenergie in Hochlagen nennt die FPÖ verstärkte Investitionen in die Wasserkraft. Ziel müsse es sein, Energiegewinnung und Schutz der alpinen Naturräume in Einklang zu bringen.






