„Sicherheit in Städten und Dörfern ist Standortqualität“

Der Wirtschaftsverband hds sieht darin ein klares Signal zum Handeln auf lokaler Ebene. „Sicherheit entsteht dort, wo man miteinander redet, Probleme früh erkennt und rasch Lösungen findet – nicht in Debatten aus der Distanz“, erklärt hds-Präsident Philipp Moser.
Der Verband kündigt deshalb einen breit angelegten Sicherheitsdialog vor Ort an. Im Laufe des Jahres sollen in den Gemeinden Unternehmen, Gemeindevertretungen und Ordnungskräfte regelmäßig an einen Tisch gebracht werden. Ziel seien kurze Entscheidungswege, klare Zuständigkeiten und konkrete Maßnahmen zum Schutz von Betrieben, Beschäftigten und Kundschaft.
Stabiles und hohes Vertrauen in Ordnungskräfte
Auch das Vertrauen in die Ordnungskräfte bleibe laut den Daten insgesamt hoch und stabil. Für hds-Direktorin Sabine Mayr sei das eine wichtige Grundlage, auf der weiter aufgebaut werden müsse. Entscheidend sei nun, dieses Vertrauen durch sichtbare Präsenz, gezielte Präventionsarbeit und enge Zusammenarbeit weiter zu festigen – besonders in jenen Orten, in denen die Belastungen zunehmen.
Zusätzlich verweist der Verband auf bestehende Fördermaßnahmen des Landes. Die finanzielle Unterstützung für Videokameras und Überwachungsanlagen in Betrieben leiste einen konkreten Beitrag zur öffentlichen Sicherheit und werde stark nachgefragt. Aufgrund der positiven Resonanz sei das Fördervolumen zuletzt erhöht worden. Für den hds steht fest: Sicherheit ist nicht nur ein Schutzfaktor, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil von Standort- und Lebensqualität.






