Ermittlungen gegen X: Extremistische Inhalte und Deepfakes

Die Cybercrime-Einheit der Behörde sei bei der Razzia auch von Europol und der französischen Polizei unterstützt worden, hieß es. Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt seit rund einem Jahr gegen X wegen des Vorwurfs, dass Algorithmen in dem sozialen Netzwerk verändert worden sein sollen, um rechtsextremen Inhalten mehr Aufmerksamkeit zu bescheren.
Neu sind seit Kurzem auch Vorwürfe wegen Holocaust-Leugnung und sexualisierter Abbildungen. Dabei geht es um vom KI-Chatbot Grok erstellte Bilder von Frauen und Kindern, sogenannte Deepfakes. Deepfakes sind mit Hilfe von KI erstellte Videos, Bilder oder Audio-Dateien, die täuschend echt wirken, es aber nicht sind.
Die Ermittlungen verfolgten einen konstruktiven Ansatz und hätten das Ziel, einen Betrieb der Plattform X in Frankreich im Einklang mit den französischen Gesetzen zu gewährleisten, sagte die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau. Die Behörde kündigte zudem an, die Plattform X zu verlassen und künftig auf LinkedIn und Instagram zu kommunizieren. LinkedIn gehört zu Microsoft und Instagram zum Meta-Konzern.
APA






