Silber für Niko Mair bei international stark besetztem Judoturnier

Die Alpe-Adria-Trophäe zählt zu den größten und bedeutendsten Nachwuchsturnieren Italiens. In diesem Jahr stellten sich 922 Athletinnen und Athleten aus ganz Italien sowie aus sechs weiteren Nationen der Konkurrenz. Südtirol war mit fünf Judoka vertreten.
Am Samstag standen die Bewerbe der U18 auf dem Programm. Benedikt Wiedenhofer (ACRAS Judo Bozen) sammelte in seiner neuen Altersklasse wertvolle Wettkampferfahrung. Seine Vereinskollegin Elisabeth Schmid Niederkofler überzeugte in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm mit beherzten Kämpfen und belegte den siebten Rang.
Im Mittelpunkt stand jedoch Niko Mair vom Judoclub Rodeneck. Nach seinem Meistertitel 2025 zählte er in der Klasse bis 73 Kilogramm zu den Medaillenanwärtern – und bestätigte diese Rolle eindrucksvoll. Der Südtiroler dominierte seine ersten drei Kämpfe klar, gewann das Viertelfinale vorzeitig mit einer technisch sauberen Aktion und setzte sich im Halbfinale nach voller Kampfzeit dank drei Wertungen durch.
Auch im Finale präsentierte sich Mair zunächst souverän und ging früh in Führung. Ein Fehler in der Schlussminute ermöglichte seinem Gegner aus Turin jedoch eine erfolgreiche Festhaltetechnik, die den Kampf entschied. Trotz der bitteren Niederlage überwog am Ende die Freude über die Silbermedaille, mit der Mair seine Zugehörigkeit zur nationalen Spitze seiner Altersklasse eindrucksvoll bestätigte.
Am Sonntag folgten die U21-Bewerbe. Lian Peristi vom Judoclub Gröden erreichte in der Kategorie bis 60 Kilogramm das Viertelfinale und belegte am Ende Rang neun. Für einen weiteren Höhepunkt aus Südtiroler Sicht sorgte Eva Kostner aus St. Lorenzen, die mit Platz vier ein starkes Ergebnis erzielte und das erfolgreiche Wochenende für das Südtiroler Team abrundete.






