Freiheitliche warnen vor zusätzlichem Bettenausbau

2025 verzeichnete Südtirol mit rund 38 Millionen Übernachtungen ein Rekordjahr. Zusätzliche Betten würden laut Roland Stauder bis zu drei Millionen weitere Nächtigungen und damit eine deutliche Mehrbelastung für Umwelt, Infrastruktur und Bevölkerung bedeuten. Mehr Verkehr, höherer Energie- und Wasserverbrauch sowie steigende Emissionen seien die Folge.
Auch sozial und wirtschaftlich sieht Stauder Probleme: Der wachsende Arbeitskräftebedarf erhöhe den Druck auf den Wohnungsmarkt und verursache zusätzliche Kosten für öffentliche Hand und Sozialsysteme. Während die Gewinne aus dem Tourismus überwiegend privat blieben, trage die Allgemeinheit die Folgekosten.
Die Freiheitlichen befürworten eine Entwicklung nur in touristisch schwach erschlossenen Gebieten und auch dort unter strengen Auflagen. In stark belasteten Regionen lehnen sie weitere Erweiterungen ab. Abschließend fordert Stauder einen breit angelegten Tourismus-Dialog und „klare Leitplanken statt grenzenlosen Ausbaus“.






