von lif 29.01.2026 06:54 Uhr

Tirol-Werbung: „Jetzt ist Schluss mit Wegschauen“

Die Kritik an der Tirol-Werbung (UT24 berichtete) in Nordtirol wird lauter. FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger spricht von keinem Betriebsunfall mehr, sondern von einem Totalausfall der politischen Verantwortung.

Bild: APA/EXPA/JOHANN GRODER

Abwerzger sieht die Führungsebene als überfordert oder desinteressiert. „Beides ist für Tirol untragbar“, betont er in einer Aussendung. Der Landeshauptmann wirke wie ein Zaungast in seiner eigenen Regierung und Tourismuslandesrat Gerber habe die Kontrolle über die Tirol-Werbung verloren. Wenn die Geschäftsführung nicht sofort Ordnung schaffe, müsse sie gehen. „Ohne Wenn und Aber“.

Die FPÖ fordert harte Konsequenzen: Die Geschäftsführung müsse beweisen, dass sie den Laden im Griff habe. Wenn das nicht schnell gelinge, sei ein Austausch unausweichlich. „Wir reden hier nicht über Kleinigkeiten, sondern über wiederholte Peinlichkeiten, die Tirol national und international lächerlich machen“, so Abwerzger. Das schade dem Land, dem Tourismus und den Menschen, die dort arbeiten. Er wirft der Landesregierung vor, jeden Skandal ausgesessen und jede Fehlleistung relativiert zu haben. „Mattle und Gerber haben weggeschaut. Jetzt ist Schluss“, sagt Abwerzger. Wer politische Verantwortung trage, müsse handeln, nicht hoffen, dass Gras über die Sache wachse.

Abschließend fordert er für die Tirol-Werbung Führung, Professionalität und klare Standards. Wenn Mattle und Gerber dazu nicht bereit seien, seien sie Teil des Problems und nicht die Lösung.

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