Festakt im Landhaus: Mehr als eine Million Euro für Nachwuchsforschung

Aus insgesamt 139 Einreichungen wurden die Projekte ausgewählt, für die die Landesregierung auf Antrag von Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele mehr als eine Million Euro bereitstellte. „Diese Förderung ist ein klares Bekenntnis: Tirol glaubt an seine jungen Forscher-Köpfe“, betonte Hagele.
Die geförderten Arbeiten decken ein breites wissenschaftliches Spektrum ab und zeigen, wie stark Tirol als Forschungsstandort aufgestellt ist. Die Auswahl der Projekte erfolgte auf Basis externer wissenschaftlicher Begutachtungen.
Alle Tiroler Hochschulen ziehen mit
In ihrer Festrede hob LRin Hagele die Bedeutung der frühen Forschungsförderung hervor. Nachwuchsforschung sei der Grundstein für die Spitzenforschung von morgen. Durch die gezielte Unterstützung junger Wissenschaftstalente sichere Tirol langfristig Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Wohlstand.
Ein deutliches Signal sieht Hagele darin, dass sich alle acht Tiroler Hochschulen an der Ausschreibung beteiligt haben. Die eingereichten Projekte zeigten, dass die nächste Generation an Forschern bereits in den Startlöchern stehe. Die Bandbreite reiche dabei von medizinischen Studien bis hin zur Meeresbiologie.
Wichtiger Schritt in den internationalen Wettbewerb
Die Landesförderung ist für viele der jungen Forscher eine erste Bewährungsprobe im Wissenschaftsbetrieb. Von der Antragstellung über die Projektabwicklung bis zur Endabrechnung sammeln sie wertvolle Erfahrung. „Die Förderung ist die Eintrittskarte für nationale und internationale Förderprogramme“, erklärte LRin Hagele und verwies dabei unter anderem auf den Wissenschaftsfonds FWF und die Forschungsförderungsgesellschaft FFG.
Insgesamt erhielten 23 junge Wissenschaftler und 32 Wissenschaftlerinnen die Tiroler Landesförderung. Sie verteilen sich auf die Hochschulen wie folgt: 28 Projekte an der Universität Innsbruck, sieben an der Medizinischen Universität Innsbruck, jeweils sieben am MCI und an der UMIT TIROL, zwei an der Pädagogischen Hochschule Tirol, zwei an der fh gesundheit, eines an der FH Kufstein sowie eines an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein.
Die nächste Ausschreibungsrunde der Tiroler Nachwuchsforscherförderung startet am 1. Februar 2026. Gefördert werden wissenschaftliche Projekte mit überwiegender Durchführung in Tirol und klarem Bezug zum Standort. Einreichungen sind bis Mitte März möglich, die Auswahl erfolgt erneut durch externe wissenschaftliche Begutachtungen. Weitere Informationen stellt das Land Tirol auf seiner Website zur Verfügung.






