von mmh 25.01.2026 14:47 Uhr

Bozen intensiv überwacht: Schwerpunktkontrollen für mehr Sicherheit in der Stadt

Mit einem groß angelegten Schwerpunkt­einsatz haben die Beamten am Samstagabend, 24. Jänner, in Bozen und den angrenzenden Gemeinden die Kontrollen deutlich verstärkt. Ziel der Aktion war die Vorbeugung und Bekämpfung von Straftaten sowie die nachhaltige Stärkung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung.

APA/THEMENBILD

Der umfangreiche Einsatz wurde vom Kommandantur der Beamten in Bozen koordiniert und umfasste insgesamt elf Streifen, darunter auch zwei spezialisierte Hundestaffeln für den Ordnungsdienst sowie zur Suche nach Waffen, Munition und Sprengstoff. Kontrolliert wurden sowohl das Stadtgebiet von Bozen als auch sicherheitsrelevante Bereiche im näheren Umfeld.

Im Laufe des Abends richteten die Beamten 19 Kontrollstellen ein. Dabei wurden 43 Fahrzeuge überprüft und 222 Personen identifiziert. Eine Person musste aufgrund eines bestehenden polizeilichen Fahndungsauftrags in eine Dienststelle gebracht werden. Zudem wurde eine Anzeige wegen Fahrens ohne Führerschein erstattet. Eine weitere Person wurde wegen des Besitzes von Suchtmitteln für den Eigengebrauch bei der Justiz angezeigt und zusätzlich der Verwaltungsbehörde gemeldet.

Schwerpunkt auf Einbruchsprävention und Lokalkontrollen

Besonderes Augenmerk lag auf der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen. Kontrolliert wurden gezielt mehrere Straßenzüge, darunter die Rentscher Straße und die Cagliaristraße, sowie Gemeinschaftsflächen und Garagen privater Wohnanlagen. Vor allem die Wohngebiete Kaiserau und das Don-Bosco-Viertel standen im Fokus, da es dort in der Vergangenheit wiederholt zu ähnlichen Delikten gekommen war.

Darüber hinaus überprüften die Beamten zwölf Gastbetriebe samt deren Besuchern. Ziel dieser Maßnahmen war es, frühzeitig gegen mögliche Missstände vorzugehen, illegalen Aktivitäten entgegenzuwirken sowie die Einhaltung der Vorschriften in den Bereichen Brandschutz und Arbeitssicherheit sicherzustellen.

Bilanz mehrwöchiger Ermittlungen

Der Einsatz ist Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts, das in den vergangenen Wochen bereits zu mehreren Erfolgen geführt hat. So wurden vier Personen wegen Eigentumsdelikten bei der Justiz angezeigt. Durch gezielte Ermittlungen und die Auswertung von Videoüberwachungsanlagen konnten die Verantwortlichen eines Diebstahls aus einem Fahrzeug sowie der anschließenden missbräuchlichen Verwendung von Bankkarten ausgeforscht werden.

Zudem wurde eine Person wegen eines illegalen Aufenthaltsstatus angezeigt. Auch im Bereich der Drogenkriminalität kam es zu Sicherstellungen sowie zu Anzeigen auf straf- und verwaltungsrechtlicher Ebene. Weitere Maßnahmen betrafen einen Fall von Trunkenheit am Steuer mit Führerscheinentzug sowie die Festnahme einer Person wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt. In diesem Fall hatte der Betroffene versucht, sich auf einem E-Scooter der Kontrolle zu entziehen und dabei das Fahrzeug gegen die Beamten geschleudert.

Alle Maßnahmen wurden unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben durchgeführt und laufend mit den zuständigen Justiz- und Verwaltungsbehörden abgestimmt.

Der Kommandant der zuständigen Einheit betonte, dass die verstärkte Präsenz und der gezielte Einsatz komplexer Kontrollmaßnahmen eine klare Antwort auf die Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung seien. Ziel bleibe es, Straftaten konsequent zu verhindern und durch sichtbare Präsenz für mehr Sicherheit im Alltag zu sorgen.

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