Neuer Höchststand bei Einsätzen der Bergrettung Tirol

Besonders stark beeinflusst wurden die Einsatzzahlen erneut durch das Wetter: Schönwetterphasen führten zu einer erhöhten Anzahl an Bergsportlern und damit zu mehr Alarmierungen, während schwierige winterliche Bedingungen zahlreiche Unfälle auf Skipisten verursachten. Die einsatzintensivsten Monate waren Februar, Jänner und August, wobei der Bezirk Kitzbühel die meisten Einsätze verzeichnete.
Ein Großteil der Einsätze ereignete sich auf Skipisten, gefolgt von freiem Gelände und Wanderwegen. Entsprechend zählten Skifahren, Wandern und Mountainbiken zu den häufigsten Unfallaktivitäten, wobei Stürze die mit Abstand häufigste Ursache darstellten. Mehr als die Hälfte der verunfallten Personen stammte aus Deutschland, gefolgt von Österreich und den Niederlanden, was die internationale Bedeutung Tirols als Bergsportregion unterstreicht.
Bewältigt werden diese Einsätze von über 4.100 ehrenamtlichen Bergretterinnen und Bergrettern in 91 Ortsstellen, die umfassend ausgebildet und laufend geschult werden. Landesleiter Ekkehard Wimmer betont dabei die zentrale Rolle des Ehrenamts sowie die wichtige Unterstützung durch das Land Tirol, Förderer und Partner, ohne die diese professionelle alpine Rettungsarbeit nicht möglich wäre.
Andreas Raffeiner
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