von mmh 22.01.2026 17:02 Uhr

Delegation des Südtiroler Landtages trifft bayerische Kollegen in München

Ein intensiver politischer und fachlicher Austausch führte das Präsidium des Südtiroler Landtages nach München. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Olympischen Spiele, die Organisation von Großveranstaltungen sowie moderne Sportanlagen.

In der ersten Reihe von links Gennaccaro, Schuler, Aigner, Reiß, Hartmann. In der zweiten Reihe Stauder, Locher, Rieder, die Mitglieder des Präsidiums des Bayerischen Landtages Andreas Jäckel und Felix Freiherr von Zobel. (Foto: Bayerischer Landtag)

Unter der Leitung von Landtagspräsident Arnold Schuler besuchte das Präsidium den Bayerischer Landtag. Zur Delegation gehörten Vizepräsident Angelo Gennaccaro, Präsidialsekretärin Maria Elisabeth Rieder sowie die Präsidialsekretäre Harald Stauder und Franz Locher.

Empfangen wurde die Südtiroler Delegation von der Präsidentin des Bayerischen Landtages Ilse Aigner sowie den Vizepräsidenten Ludwig Hartmann und Tobias Reiß. Anschließend folgte ein Austausch mit weiteren Abgeordneten des Bayerischen Landtages.

Olympia als gemeinsames Thema

„Mit Präsidentin Aigner und den bayerischen Kollegen haben wir über das Thema Olympia gesprochen, das beide Institutionen betrifft“, erklärte Schuler. Während in Kürze in Antholz die Wettkämpfe der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 beginnen, hat München in einem Referendum grünes Licht für eine Bewerbung um eine der kommenden Olympischen Spiele gegeben.

Aigner erinnerte daran, dass das bayerische Landtagspräsidium im vergangenen Frühjahr in Südtirol herzlich empfangen worden sei. Daher sei es ihr ein besonderes Anliegen gewesen, die Südtiroler Gäste nun in Bayern willkommen zu heißen und ihnen im Zusammenhang mit der Münchner Olympia-Bewerbung bedeutende Sportstätten zu zeigen – darunter den SAP Garden und die Allianz Arena.

Einigkeit herrschte darüber, dass Infrastruktur und Logistik zu den größten Herausforderungen bei der Organisation von Sportgroßveranstaltungen zählen. Gleichzeitig wurden auch die positiven gesellschaftlichen Effekte hervorgehoben, etwa soziale Teilhabe, Investitionen und internationale Sichtbarkeit.

Besuch mit besonderer Bedeutung

Vor der Abreise besuchte die Delegation zudem das Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus. Angesichts des bevorstehenden Gedenktages am 27. Jänner, der den Opfern des Holocaust gewidmet ist, habe dieser Besuch eine besondere Bedeutung gehabt und sei sehr bewegend gewesen, so Schuler.

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