von mmh 22.01.2026 13:00 Uhr

Rückgrat der Wirtschaft: Freiheitliche unterstützen Südtirols Kleinbetriebe

Mit der Unterzeichnung der „Think Small First“-Charta haben die Freiheitlichen ein deutliches Zeichen zugunsten der Klein- und Mittelunternehmen gesetzt. Ziel der Initiative ist es, dass kleinere Betriebe bei der europäischen Gesetzgebung künftig systematisch berücksichtigt werden. Ein Schritt, der aus Sicht der Partei längst überfällig ist.

Bild von Janno Nivergall auf Pixabay

„In der öffentlichen Wahrnehmung existieren die Großen – doch es sind die Kleinen, die das Rad am Laufen halten. Gesetze werden dennoch allzu oft für große Unternehmen gemacht. Genau hier gilt es einzuhaken, und genau hier werden wir Freiheitliche uns weiterhin konsequent einsetzen“, erklärt der Generalsekretär der Freiheitlichen, Dietmar Zwerger, in einer Aussendung.

KMU prägen Südtirols Wirtschaft

Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht die Bedeutung kleiner Betriebe: In Südtirol sind laut Handelsregister (Stand November 2025) 62.648 Unternehmen eingetragen. Mehr als 99 Prozent davon zählen zu den Klein- und Mittelunternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten. Besonders auffällig ist dabei die Struktur: Rund 92 Prozent sind Kleinstbetriebe mit unter zehn Beschäftigten, weitere sieben Prozent Kleinbetriebe mit zehn bis 49 Mitarbeitern. Diese Unternehmen prägen das regionale Wirtschaftsgefüge und tragen den Großteil des wirtschaftlichen Lebens.

Zwerger, selbst Inhaber eines Handwerksbetriebes, sieht hier einen klaren Handlungsauftrag. Für die Freiheitlichen sei es unerlässlich, dass zukünftige Gesetze nicht nur KMU im Allgemeinen, sondern vor allem Klein- und Kleinstbetriebe gezielt und angemessen berücksichtigen.

Kritik an gesetzlichen Belastungen

Kritisch äußert sich die Partei insbesondere über gesetzliche Vorgaben aus Italien. „Gerade Italien erlässt immer wieder Regelungen, die kleinere Betriebe unverhältnismäßig belasten – obwohl sie zum Beispiel in Südtirol rund 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften. Damit muss Schluss sein“, betont Zwerger.

Zum Abschluss unterstreicht er die wirtschaftliche und gesellschaftliche Rolle der kleinen Betriebe: „Unsere Kleinbetriebe bilden das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze vor Ort, sichern soziale Stabilität und verdienen endlich auch auf gesetzgeberischer Ebene den Respekt, der ihnen zusteht.“ Mit der Unterzeichnung der „Think Small First“-Charta bekennen sich die Freiheitlichen laut Zwerger dazu, diesen Einsatz für die KMU weiterhin konsequent fortzusetzen.

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