von lif 22.01.2026 06:44 Uhr

Landtagsabgeordnete Holzeisen kritisiert RAI-Interview mit Gänsbacher

Die Landtagsabgeordnete Renate Holzeisen wirft dem öffentlichen Sender RAI Südtirol vor, mit einem kürzlichen Interview Desinformation zu fördern. Sie fordert eine breite Debatte über die Berichterstattung während der Corona-Zeit.

Immunologe Bernd Gänsbacher, (Bild :Privat)

In einer Presseaussendung reagiert Holzeisen auf das Interview mit dem Immunologen Bernd Gänsbacher bei RAI Südtirol vom vergangenen Dienstag, den 20. Jänner. Gänsbacher, der während der Pandemie oft als Experte auftrat, habe dort seine Sicht unwidersprochen darlegen können, schreibt Holzeisen. Sie sieht das als Verstoß gegen den Auftrag eines öffentlichen Senders. Laut Holzeisen habe Gänsbacher Fakten ausgeblendet, etwa die geringe Sterblichkeit des Virus und erfolgreiche Behandlungen mit gängigen Medikamenten schon im Frühjahr 2020.

Holzeisen betont, dass bereits im März 2021 bekannt gewesen sei, dass die Impfungen nicht funktionierten und keine Studien zu Genotoxizität, Karzinogenität oder Mutagenität vorlagen. Sie verweist dabei auf Aussagen von Maurizio Federico, Leiter des Nationalen Zentrums für Globale Gesundheit, in einer Pressekonferenz im Dezember 2024 im Südtiroler Landtag. Federico habe dort die Vakzine kritisiert und auf fehlende Zulassungen für Fremdschutz hingewiesen. Holzeisen wirft Gänsbacher vor, die Bevölkerung in ein gefährliches Experiment geführt zu haben.

Gänsbacher weiche einer Anhörung im Corona-Untersuchungsausschuss des Landtags aus, der heute tagt, so Holzeisen. Der Ausschuss plane Anhörungen von Jänner bis April, um die Maßnahmen aufzuarbeiten. Sie fordert, dass RAI Südtirol echte Helden der Pandemie zu Wort kommen lasse und nicht weiter desinformiere. RAI Südtirol habe auf Anfragen bislang nicht reagiert. Holzeisen erwartet, dass ihre Aussendung ignoriert wird, was die Notwendigkeit einer Debatte unterstreiche.

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