Biodiversität in Südtirol weiter unter Druck

Zwar gibt es Bemühungen von Land und Gemeinden, Lebensräume für Insekten und Vögel zu verbessern, doch der Platz für naturnahe Flächen wird durch die Intensivierung in Viehwirtschaft und Obstbau immer knapper. Jüngste Vorfälle wie das Roden von Hecken oder das Düngen artenreicher Wiesen in Schutzgebieten verdeutlichen den Druck auf empfindliche Ökosysteme.
Der Südtiroler Bauernbund räumt ein, dass es einen Ausgleich für die intensive Nutzung braucht. Umweltorganisationen fordern jedoch weitergehende Maßnahmen, etwa mehr ökologische Ausgleichsflächen und strengere Schutzvorgaben in Natura-2000-Gebieten.
Ohne eine umfassende und verbindliche Biodiversitätsstrategie, so der Dachverband für Natur- und Umweltschutz, werde der Rückgang der Artenvielfalt auch in Südtirol weitergehen.






