Achtung Autofahrer: Neue Geschwindigkeitsüberwachung auf der Luegbrücke

Die neue Geschwindigkeitskontrolle erstreckt sich über die gesamte Strecke von Beginn der Luegbrücke bis zur Anschlussstelle Brenner-Nord. Damit wird nicht mehr nur punktuell gemessen, sondern das Fahrverhalten über mehrere Kilometer hinweg kontrolliert.
Geschwindigkeitsmessung über gesamten Streckenabschnitt
Mit der Section-Control soll sichergestellt werden, dass Fahrzeuge konstant im erlaubten Tempo unterwegs sind. Laut Angaben der ASFINAG trägt die Maßnahme dazu bei, abrupte Bremsmanöver, Unfälle und daraus entstehende Staus zu verhindern. Ein gleichmäßiger Verkehrsfluss soll insbesondere auf der stark frequentierten Brennerroute für mehr Sicherheit sorgen.
Die Anlage erfasst die Geschwindigkeit in beide Fahrtrichtungen und funktioniert sowohl bei einspuriger als auch bei zweispuriger Verkehrsführung. Die Kontrolle ist ganzjährig aktiv.
Kennzeichenerfassung und weitere Maßnahmen 2026
Die Technik hinter der Section-Control ist laut ASFINAG einfach und effektiv. Beim Ein- und Ausfahren in den überwachten Bereich werden die Kennzeichen der Fahrzeuge registriert und mit Zeitstempeln versehen. Aus dem Zeitunterschied wird die Durchschnittsgeschwindigkeit berechnet. Wird die erlaubte Zeitspanne unterschritten, gilt das Fahrzeug als zu schnell, der Halter muss mit einer Strafe rechnen.
Im Zuge der laufenden Erneuerung der Luegbrücke setzt die ASFINAG auch im Jahr 2026 auf zusätzliche Verkehrsmaßnahmen. An besonders reisestarken Tagen gelten Lkw-Fahrverbote, zudem wird der Verkehr großteils auf eine Spur beschränkt. An insgesamt 180 Tagen sind Ausnahmen vorgesehen, an denen wegen erhöhten Verkehrsaufkommens eine zweispurige Verkehrsführung möglich ist.
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