Dengg fordert Konsequenzen nach Hass-Eklat von Grünen- Politiker

Auslöser der aktuellen Debatte ist das Verhalten von Dejan Lukovic, Klubobmann der Grünen im Gemeinderat von Innsbruck. Lukovic verweigerte dem FPÖ-Gemeinderat Fabian Walch nicht nur den Handschlag zum Neujahrsgruß, sondern beschimpfte ihn auch als Faschisten und wünschte ihm „das Allerschlechteste“.
Brisant: In einem später veröffentlichten Video legte Lukovic nach und griff Walch erneut an. Von Reue oder Einsicht keine Spur erkennbar. Auf seiner Facebook- Seite schrieb er:
- Kein persönlicher Umgang mit ihnen
- Ihnen das Schlechteste Mögliche wünschen.
- Sie politisch bekämpfen.“
Kritik auch an Vizebürgermeister Willi
Zusätzliche Empörung löste laut Dengg das Verhalten von Vizebürgermeister von Innsbruck Georg Willi aus. Dieser habe die hasstriefende Tirade von Lukovic in sozialen Medien geliked und repostet. Für Dengg ein weiteres Indiz dafür, dass der Hass offenbar tief im Grünen Klub verankert sei.
„Solch eine niveaulose Geringschätzung Andersdenkender habe ich in meinen 25 Jahren im Gemeinderat noch nicht erlebt“, erklärt Dengg. Eine Zusammenarbeit mit Lukovic sei auf dieser Basis nicht mehr möglich.
Die FPÖ-Klubobfrau warnt eindringlich vor einer weiteren Eskalation: Wenn politische Mitbewerber derart verunglimpft würden, sei eine rote Linie überschritten. Sie fordert Bürgermeister Anzengruber auf, ein klares Exempel zu statuieren und ein fraktionsübergreifendes Zeichen für einen respektvollen Umgang zu setzen.
Abschließend macht Dengg klar: Der Rücktritt von Lukovic sei alternativlos. Sollte der Bürgermeister keine Konsequenzen ziehen, müsse man davon ausgehen, dass dieses Verhalten geduldet werde. In diesem Fall, so Dengg, stünden Innsbruck „äußerst unangenehme Jahre der politischen und menschlichen Unkultur“ bevor.






