von mmh 14.01.2026 16:12 Uhr

Selbstbestimmung als Prinzip: Süd-Tiroler Freiheit solidarisch mit Grönland

Die aktuelle geopolitische Diskussion um Grönland zeigt einmal mehr, wie wichtig das Prinzip der Selbstbestimmung ist. Europa sucht nach Wegen, die strategisch wichtige Arktisregion zu sichern, während die USA Besitzansprüche auf Grönland geltend machen. In diesem Kontext bekräftigt die Süd-Tiroler Freiheit ihr Engagement für das Recht der Völker, ihre Zukunft eigenständig zu bestimmen.

Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

Nur das Volk entscheidet über seine Zukunft

„Nur die Menschen in Grönland sind legitimiert, über ihre Zukunft zu entscheiden“, erklärt Landtagsabgeordneter Sven Knoll. Das Recht auf Selbstbestimmung sei unteilbar und unveräußerlich. Für Grönland wie für Südtirol gelte: „Das Volk soll selbst über seinen politischen Status bestimmen – und nicht Politiker in Washington, Rom oder anderswo.“

2009 hatte Grönland ein umfassendes Selbstverwaltungsstatut erhalten, nachdem 76 Prozent der Bevölkerung dafür gestimmt hatten. Seither kann die Insel über viele eigene Kompetenzen verfügen. Laut Statut hat Grönland zudem das Recht, einen Prozess Richtung vollständiger Unabhängigkeit einzuleiten – zunächst über eine Volksabstimmung und nach Verhandlungen mit Dänemark eine zweite Abstimmung. Für die Mehrheit der Bevölkerung ist eine Unabhängigkeit ein langfristiges Ziel.

Süd-Tirol unterstützt das Prinzip der Selbstbestimmung

Die Süd-Tiroler Freiheit sieht in der aktuellen Situation um Grönland eine Bestätigung, dass Völker ihre Zukunft eigenständig gestalten müssen, ohne äußere Zwänge. Minderheitenkonflikte und Territorialstreitigkeiten dürften nicht mit militärischer Gewalt gelöst werden, betont Knoll.

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