von mmh 14.01.2026 13:18 Uhr

Neue Vorsorgeleistungen sollen Altersarmut dämpfen

In Südtirol lag das Risiko, von Armut betroffen zu sein, im Jahr 2024 bei 6,6 Prozent. Besonders im Alter steigt diese Gefahr deutlich an. Darauf weist Soziallandesrätin Rosmarie Pamer hin. Trotz begrenzter Zuständigkeiten bei Renten, Inflation und Vorsorge ergreift das Land zusätzliche Maßnahmen, um Altersarmut vorzubeugen. Die Daten stammen aus einer Erhebung von Eurostat vom Mai 2025.

(Foto: Pexels)

Bestehende Hilfen und neue Vorsorgemaßnahmen

Bis jetzt jetzt unterstützt die öffentliche Hand armutsgefährdete Menschen mit Beiträgen für Miet- und Wohnungsnebenkosten, dem soziale Mindesteinkommen sowie Zuschüssen zur rentenmäßigen Absicherung von Erziehungs- und Pflegezeiten. Über die Region Trentino-Südtirol werden zudem bestimmte Gruppen beim Aufbau einer Zusatzrente unterstützt. Neu ist auch die finanzielle Hilfe für Neugeborene mit bis zu 1100 Euro für ein Vorsorgekonto. Insgesamt wurden dazu 11.129 Anfragen registriert, mehr als 7200 davon aus Südtirol.

Weitere Schritte zur Vorbeugung von Altersarmut

Derzeit arbeitet das Land an zusätzlichen Maßnahmen wie einer Pflegesicherung und der Anpassung der Unterstützungsleistungen für Menschen über 65 Jahre. Gleichzeitig werden gemeinsam mit den Sozialdiensten die rechtlichen Grundlagen geprüft und an aktuelle Anforderungen angepasst, um die Treffsicherheit der Sozialleistungen weiter zu erhöhen.

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