Südtiroler Landtag lehnt Prüfung einer Generationenrente ab

Vorgesehen war, bei der Geburt jedes Kindes einmalig 5.000 Euro in einen langfristigen Vorsorgefonds einzuzahlen. Die jährlichen Kosten von rund 23 Millionen Euro hätten etwa 0,26 Prozent des Landeshaushaltes entsprochen. Ziel des Modells war es, frühzeitig Altersarmut vorzubeugen und angesichts des demografischen Wandels eine nachhaltige Basis für künftige Generationen zu schaffen.
Während die Opposition den Antrag unterstützte, lehnte die Mehrheit eine weitere Prüfung ab. Rieder kritisierte insbesondere, dass selbst die Einsetzung einer ergebnisoffenen Expertengruppe nicht gewollt gewesen sei. Angesichts sinkender Geburtenzahlen und wachsender Unsicherheit im Rentensystem sei dies ein „fatales Signal“ für junge Menschen und die Zukunft des Landes.






