von veo 13.01.2026 06:26 Uhr

Mann verliert hohe Geldbeträge durch Anlagenbetrug

Ein Mann ist auf ein komplexes Betrugsnetz im Zusammenhang mit Kryptowährungsinvestitionen hereingefallen. Neben der Erstinvestition verlor er später weiteres Geld an eine angebliche Wiederbeschaffungsagentur.

APA (AFP)

Krypto-Investmentversprechen nach Kontakt über Dating-App

Ende November 2025 wurde ein 48-jähriger Österreicher aus dem Bezirk Kitzbühel über eine Dating-App von einer Frau kontaktiert, die angab, in Salzburg zu wohnen und am Aufbau einer eigenen Handelsfirma zu arbeiten. Ein persönliches Treffen fand nicht statt. Nach einiger Zeit bot sie dem Mann an, ihn beim Investieren in Kryptowährungen zu unterstützen

Nachdem der Mann einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag überwiesen hatte, sei sein Guthaben angeblich aufgrund von Kursgewinnen auf einen niederen sechsstelligen Dollarbetrag angewachsen. Als er die gesamte Summe auszahlen lassen wollte, wurde ihm mitgeteilt, dies sei nur gegen vorherige Zahlung eines weiteren mittleren fünfstelligen Dollarbetrags an Steuern möglich. Aufgrund verdächtiger Geldbewegungen kontaktierte schließlich seine Hausbank den Mann und riet dringend von weiteren Überweisungen ab.

Zweite Betrugsfalle durch vermeintliche Wiederbeschaffungsagentur

Kurz darauf erschien dem Opfer auf Instagram ein weiteres Angebot: Eine angebliche Agentur mit Sitz in Zypern würde Geschädigten von Anlagebetrügereien helfen, ihr Geld zurückzuerlangen. Dafür sei jedoch erneut Kapital notwendig.

Der Mann überwies daraufhin nochmals Bargeld in Höhe eines niederen sechsstelligen Eurobetrags, meldet die Polizeidienststelle Kössen in einer Aussendung.

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