von Alexander Wurzer 09.01.2026 16:04 Uhr

Außerordentlicher Bahnstreik: 24 Stunden Einschränkungen im Zugverkehr in Südtirol

In Südtirol müssen sich Fahrgäste an diesem Wochenende auf erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr einstellen: Für Freitag, 9. Januar, und Samstag, 10. Januar, ist ein 24-stündiger außerordentlicher Streik angekündigt. Betroffen sind die Zugbetreiber Trenitalia, Italo sowie SAD. Die Gewerkschaft „Cub Trasporti – SGB“ hat die Arbeitsniederlegung ausgerufen.

Bild von Hafteh auf Pixabay

Wann wird gestreikt?

Der Streik beginnt am Freitag um 21.00 Uhr und dauert bis Samstag um 20.59 Uhr. Wichtig für Reisende: Auch vor Beginn und nach Ende des Streiks kann es zu Fahrplanänderungen kommen. Wer eine Fahrt plant, sollte daher nicht nur während des Streikfensters, sondern auch unmittelbar davor und danach mit Ausfällen, Verspätungen und kurzfristigen Anpassungen rechnen.

Diese Regionalverbindungen sollen garantiert fahren

Welche Züge trotz Streiks fahren sollen, ist zum Teil festgelegt. Im Regionalverkehr gelten als „garantierte Züge“ die Linien 100 Brenner – Verona, 200 Bozen – Meran sowie 400 Bruneck – Innichen. Zusätzlich wird beim Schienen-Ersatzdienst B250 Meran – Mals auf garantierte Verbindungen in zwei Zeitfenstern verwiesen: zwischen 06.00 und 09.00 Uhr sowie zwischen 18.00 und 21.00 Uhr.

Schienenersatzverkehr: B400 nicht betroffen

Entwarnung gibt es hingegen für eine wichtige Busverbindung: Die Busse des Schienen-Ersatzdienstes B400 (Brixen – Bruneck, Betreiber Pizzinini) sind vom Streik nicht betroffen.

Garantierte Züge im Fernverkehr

Auch im Fernverkehr gibt es garantierte Verbindungen. Für Trenitalia und Italo gibt es entsprechende Listen „garantierter Züge“. Welche Betreiber jeweils zuständig sind, können Fahrgäste zudem in der Fahrplanabfrage der südtirolmobil-App beziehungsweise auf der Webseite einsehen.

So prüfen Fahrgäste aktuelle Ausfälle

Zur aktuellen Lage empfiehlt sich ein Blick in die südtirolmobil-Fahrplanabfrage: Dort werden tatsächliche Zugausfälle einige Stunden im Voraus angezeigt. Konkret bedeutet das, dass gestrichene Fahrten unter „Abfahrten“ als „gestrichen“ aufscheinen und Züge unter „Verbindungen“ nicht mehr auswählbar sind.

Kurzfristige Änderungen weiterhin möglich

Allerdings wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es trotz dieser Vorab-Informationen zu sehr kurzfristigen Änderungen oder Ausfällen kommen kann. Reisende sollten daher auch die Anzeigen und Durchsagen am Bahnsteig beachten und gegebenenfalls mehr Zeit einplanen.

Hinweis für Reisende

Wer am Freitagabend oder Samstag mit dem Zug unterwegs sein muss, sollte die Verbindung unbedingt vor der Abfahrt prüfen, alternative Routen einplanen und – wenn möglich – auf garantierte Verbindungen ausweichen.

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