Medizintechnik für fünf Gemeinschaftshäuser genehmigt: 2,6 Millionen Euro für Südtirol

Standorte: Meran, Naturns, Mals, Bruneck und Innichen
Betroffen sind die Gemeinschaftshäuser in Meran, Naturns, Mals, Bruneck und Innichen. Sie sollen die Betreuung vor Ort stärken und die Krankenhäuser entlasten. Gesundheitslandesrat Hubert Messner betonte, dass es nicht nur um neue Räumlichkeiten gehe, sondern um eine moderne Ausstattung, die hochwertige Leistungen direkt zu den Menschen bringe.
Geräte für Diagnostik, Therapie und Notfälle
Vorgesehen sind unter anderem Ultraschallgeräte, kardiovaskuläre Überwachungsgeräte, augenheilkundliche Instrumente, Neonatologie-Ausstattung, Endoskopieausrüstung für den urogenitalen Bereich sowie Notfallwagen. Die Geräte sollen in den neuen Strukturen eine breitere medizinische Versorgung ermöglichen – von Diagnostik bis hin zur Notfallversorgung.
Kosten: 2,6 Millionen Euro – Schwerpunkt Bruneck/Innichen
Für die Standorte Meran und Naturns sind rund 801.630 Euro eingeplant, für Mals rund 281.650 Euro. Bruneck und Innichen erhalten gemeinsam rund 1,55 Millionen Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf rund 2,6 Millionen Euro.
Finanzierung und Begutachtung
Die Medizintechnik wird teilweise aus den Gewinnrücklagen des Südtiroler Sanitätsbetriebes finanziert. Für das Gemeinschaftshaus Mals fließen zudem Landesmittel. Zuvor wurde die Ausstattung vom Landeskomitee für die Planung im Gesundheitswesen sowie von der PNRR-Task-Force positiv begutachtet.
Umsetzung bis 2026 geplant
Die Gemeinschaftshäuser sind Teil der Mission 6 „Gesundheit“ des Wiederaufbauplans PNRR und sollen innerhalb des Jahres 2026 umgesetzt werden. Geplant sind unter anderem Ambulatorien, diagnostische Dienste sowie Räume für Prävention und Beratung.






