von Alexander Wurzer 09.01.2026 12:21 Uhr

90 Prozent der Gemeinden mit Gefahrenzonenplan

Südtirol kommt bei den Gefahrenzonenplänen weiter voran: Die Landesregierung hat am 9. Jänner 2026 den Gefahrenzonenplan (GZP) der Gemeinde St. Leonhard in Passeier genehmigt. Damit verfügen nun 105 von 116 Gemeinden über einen gültigen Plan – das entspricht 90 Prozent.

90 Prozent der Südtiroler Gemeinden verfügen über einen genehmigten Gefahrenzonenplan. Am 9. Jänner ist St. Leonhard in Passeier dazu gekommen. (Grafik: Landesamt für Landschafts- und Gemeindeplanung)

Gefahrenzonenplan als Basis für sichere Raumplanung

Der Gefahrenzonenplan gilt als wichtiges Instrument der Raumplanung. Er ist Voraussetzung, um die Siedlungsentwicklung langfristig sicher und geordnet zu steuern und Naturgefahren frühzeitig zu berücksichtigen.

Brunner: „Zentrales Instrument“

Landesrat Peter Brunner (Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie Raumentwicklung) unterstreicht den Nutzen: Der Plan ermögliche eine sichere Planung über längere Zeiträume und stärke den achtsamen Umgang mit Raum und Boden. Zudem erhöhe er die Sensibilisierung für Naturgefahren.

Elf Gemeinden noch in Arbeit

Wie die Direktorin des Landesamtes für Landschafts- und Gemeindeplanung, Carlotta Polo, erklärt, befinden sich die Gefahrenzonenpläne der noch ausständigen elf Gemeinden bereits in der Prüfungs- oder Genehmigungsphase. In sechs Gemeinden läuft die fachliche Prüfung, fünf Pläne sind in der Genehmigungsphase.

St. Leonhard: Beschluss im Dezember

Der Gemeinderat von St. Leonhard in Passeier hatte den Plan im Dezember genehmigt. Nach positivem Gutachten der Dienststellenkonferenz wurde der Gefahrenzonenplan nun von der Landesregierung wie beantragt bestätigt.

Infoportal und Flyer online

Weitere Informationen bietet das Landesportal „Naturgefahren“. Dort steht auch ein kompakter Info-Flyer der Agentur für Bevölkerungsschutz zur Verfügung.

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