Flüchtlinge und Umsetzermasten

„Bekommen haben wir zwei Seiten Nicht-Beantwortung unserer Fragen, stattdessen Belehrungen über Solidarität durch Landesbeamte, welche die Antworten verfasst haben. Diese stellen einen Affront dar, welchen wir entschieden zurückgewiesen haben. Denn wenn man uns schon über Solidarität belehren will, muss man uns auch erklären, warum es diese Solidarität nur gegenüber Migranten geben soll. Wir würden uns eine solche Solidarität auch gegenüber Einheimischen in prekären Situationen wünschen“, betont das Bündnis Kaltern in einer Aussendung. Denn als die Gemeinderäte im vergangenen Jahr einem Kalterer helfen wollten, der seine Wohnung verloren hatte, und dabei die öffentliche Hand um Hilfe baten, stießen sie überall nur auf verschlossene Türen.
„Auf unsere Interpellation zum geplanten Umsetzermasten im Dorfzentrum bekamen wir dann die zweite Nicht-Antwort. Erst durch mündliche Nachfrage wurde uns der Alternativstandort in der Zone Panigl genannt. Unsere Nachfrage, ob dort alle gesetzlich vorgesehenen Abstände zu Wohnhäusern eingehalten würden, wurde bejaht. Der Umsetzer soll vor Allem die Zone Lavardi und Dorf besser versorgen“, so das Bündnis Kaltern. Allerdings herrsche momentan absolute Funkstille zwischen Gemeinde und Betreiber. Es bleibt also spannend. Spannend wird auch, ob sie auf die beiden Interpellationen der Jännersitzung Antworten bekommen oder seitenweise Umschiffung der Fragen.






