von mmh 04.01.2026 17:10 Uhr

Skisprung-Krimi am Bergisel: 19- jähriger Tiroler knapp am Sieg vorbei

Beim dritten Springen der 74. Vierschanzentournee auf dem Bergisel hat Stephan Embacher den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere hauchdünn verpasst. Der 19-jährige Tiroler belegte in Innsbruck mit nur 0,7 Punkten Rückstand Rang drei und sorgte damit vor heimischem Publikum für einen echten Skisprung-Krimi.

Bild von Alice_Alphabet auf Pixabay

Krimi vor über 20.000 Fans am Bergisel

Der Sieg ging an den Japaner Ren Nikaido, der sich knapp vor Domen Prevc durchsetzte. Prevc fehlten lediglich 0,5 Punkte auf den Tagessieg, er konnte jedoch seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen. Jan Hörl musste sich mit Rang vier zufriedengeben.

Vor 21.500 Zuschauern auf dem Bergisel lagen die ersten drei Springer am Ende innerhalb von nur 0,7 Punkten. Zur Halbzeit hatte Embacher mit Nikaido geführt, im zweiten Durchgang entschied jedoch die Konstanz der Konkurrenz.

Prevc vor Gesamtsieg, Embacher jubelt über Podest

In der Gesamtwertung der Tournee liegt Prevc vor dem Finale am Dreikönigstag in Bischofshofen klar in Führung. Embacher und Hörl müssen den Traum vom Gesamtsieg realistisch begraben, konnten in Innsbruck aber starke Leistungen zeigen.

Wie der ORF berichtet zeigte sich Embacher nach dem Springen zufrieden und sprach von einem „Megatag“ vor heimischem Publikum. Nikaido jubelte nach seinem ersten Weltcup-Sieg ausgelassen und zeigte sich selbst überrascht über seinen Erfolg im Innsbrucker Hexenkessel. Prevc steht damit kurz vor dem Gewinn des Goldenen Adlers, während der ÖSV weiter auf einen Tournee-Triumph warten muss.

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