Silvester: 27.000 Menschen nutzten kostenloses Öffi-Angebot

Das Angebot gab es bereits zum vierten Mal in Folge und war auch heuer wieder ein großer Erfolg, berichtet das Land Tirol in einer Ausendung. „Es war mir als Mobilitäts- und Verkehrslandesrat ein großes Anliegen, dass die Menschen zum Jahreswechsel auch heuer wieder bequem, klimaschonend und vor allem sicher nach Hause kommen. Ich freue mich, dass so viele Menschen in Tirol zum Jahreswechsel mit den Öffis unterwegs waren und möchte mich bei allen bedanken, die das als Mitarbeiter im öffentlichen Verkehr während der Silvesternacht möglich gemacht haben“, sagt René Zumtobel.
Überschreitungen der Feinstaub-Grenzwerte
Im ganzen Land konnte man in der Silvesternacht wieder zahlreiche Feuerwerke am Himmel sehen. Raketen und Böller erhöhen die Feinstaubbelastung jedes Jahr zum Jahreswechsel. An insgesamt elf Messstellen in Tirol werden die Luftgütewerte im Hinblick auf Feinstaub ständig überwacht. Bereits vergangenes Jahr kam es aufgrund der Wetterlage zu Überschreitungen der Grenzwerte. In den Jahren davor gab es einen abnehmenden Trend. Zum Jahreswechsel 2024/2025 wurde der im Immissionsschutzgesetz-Luft festgelegte Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit von 50 µg pro Kubikmeter im Tagesmittel an mehreren Messstellen deutlich überschritten. Dies war auch beim heurigen Jahreswechsel der Fall: Laut den Experten der Abteilung Waldschutz des Landes Tirol war dafür unter anderem die trockene Wetterlage mit relativ windschwachen Verhältnissen um Mitternacht mitverantwortlich. Der höchste Feinstaubmesswert am 1. Jänner im Tagesmittel wurde mit 111 µg pro Kubikmeter an der Messstelle Wörgl Stelzhamerstraße gemessen. Ebenfalls sehr hohe Werte wurden in Innsbruck, Hall, Kufstein und Lienz festgestellt.Â
„Die gemessene Feinstaubbelastung rund um den Jahreswechsel zeigt einmal mehr, wie sehr die Feuerwerke in nur einer einzigen Nacht unsere Luft negativ beeinflussen. Die heurige Bilanz fällt leider unerfreulich aus. Die Feuerwerke belasten letztlich nicht nur die Luft, sondern verschmutzen auch langfristig Böden und Gewässer“, resümiert Umweltschutzlandesrat Zumtobel.
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