Film-Ikone mit 91 Jahren gestorben

„Die Stiftung Brigitte Bardot gibt mit unsäglicher Trauer den Tod ihrer Gründerin und Präsidentin, Madame Brigitte Bardot, bekannt“, hieß es in der Mitteilung. Bardot sei eine „weltweit anerkannte Schauspielerin und Sängerin“ gewesen, „die sich entschieden hat, ihre glanzvolle Karriere aufzugeben, um ihr Leben und ihre Energie der Verteidigung der Tiere und ihrer Stiftung zu widmen“. Zum Zeitpunkt und den Umständen von Bardots Tod äußerte sich die Stiftung nicht.
Bardot hatte sich mit mehr als 50 Filmen als „B.B.“ einen Namen gemacht. Die kurvenreiche Blondine mit dem Schmollmund wurde weltweit als Sexsymbol gefeiert. Zu ihren bekanntesten Filmen zählten „Die Wahrheit“, „Die Verachtung“ und „Viva Maria!“. Sie arbeitete unter anderem mit Regisseuren wie Jean-Luc Godard und Louis Malle zusammen.
Sympathien für extreme Rechte
Anfang der 70er-Jahre gab Bardot, die vorher zu den meistfotografierten Frauen der Welt gehörte, ihre Schauspielkarriere komplett auf und widmete ihr Leben fortan bedrohten Tieren aller Art. Sie gründete dazu ihre Stiftung, für die sie Teile ihres Vermögens versteigerte, und richtete mehrere Tierheime ein. In den vergangenen Jahrzehnten lebte Bardot sehr zurückgezogen.
Neben ihrem Engagement für den Tierschutz hat Bardot immer wieder mit politischen Aussagen für Aufsehen gesorgt. Ihre Sympathien für die extreme Rechte und ihre teils rassistischen Äußerungen brachten ihr mehrfach Verurteilungen und Kritik ein. So wetterte sie gegen eine angebliche „Überfremdung“ Frankreichs durch muslimische Einwanderer.
APA/UT24






