Schweizer Doppelsieg in Gröden – Schieder auf Rang drei

Von Allmen blieb bei seiner Fahrt zur Bestzeit zwar nicht fehlerfrei, kompensierte seine Fehler jedoch mit durchgehend hohem Tempo vom Start bis ins Ziel und hielt damit die Konkurrenz auf Distanz, heißt es in einer Aussendung des Saslong Classic Club. Dem amtierenden Abfahrtsweltmeister am nächsten kam bei dessen insgesamt vierten Weltcuperfolg sein Teamkollege Marco Odermatt, der mit drei Zehnteln Rückstand den zweiten Platz belegte. Damit stieg der Gesamtweltcup-Führende auch im dritten Gröden-Rennen 2025 auf das Podest.
Schieder jubelt über sein erstes Heim-Podium
Neben den beiden Schweizer Überfliegern, die am Samstag in einer eigenen Liga fuhren, hatte mit Florian Schieder auch ein Südtiroler Athlet allen Grund zur Freude. Der Kastelruther erzielte mit einem Rückstand von 98 Hundertstel die drittschnellste Zeit und machte damit seinen ersten Podestplatz vor heimischem Publikum perfekt. Dass Schieder, der nur 15 Minuten von der Saslong entfernt zuhause ist, im Zielstadion mit vielen Freunden und Bekannten jubeln konnte, dürfte den 30-Jährigen umso mehr gefreut haben.
Ebenso wie in der Sprint-Abfahrt von Donnerstag wusste die italienische Speed-Mannschaft auch im Abfahrts-Klassiker mit einer starken Teamleistung zu überzeugen. Routinier Dominik Paris aus Ulten landete trotz einiger Patzer an sechster Stelle, Mattia Casse wurde Achter und Giovanni Franzoni schwang im Ziel als Zwölfter ab. Benjamin Jacques Alliod holte als 20. ebenfalls einige Weltcup-Punkte.
Keine Zähler gab es in der Abfahrt unterdessen für die beiden Südtiroler Max Perathoner (Wolkenstein) und Christof Innerhofer (Gais), die das Rennen jenseits der Top-30 beendeten.






