„Dieser November war außergewöhnlich kühl“

„Im Gegensatz zu den meisten anderen Monaten in diesem Jahr war der November etwas kühler als im Durchschnitt“, fasst Meteorologe Dieter Peterlin vom Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz zusammen: „Die Temperaturen lagen meist um 0,5 Grad bis 1 Grad Celsius unter dem 30-jährigen Vergleichszeitraum der Jahre 1991 bis 2020.“
Höchste und tiefste Temperatur
Am kältesten war es am Morgen des 23. November in Sexten mit minus 17,6 Grad Celsius. Die höchste Temperatur von 17,8 Grad Celsius wurde sowohl am 1. als auch am 3. November an den Wetterstationen Branzoll und Bozen verzeichnet.
Niederschläge
„Bei den Niederschlägen zeigt sich ein differenzierteres Bild“, berichtet Meteorologe Peterlin: „Während es im Norden und Osten Südtirols in etwa durchschnittlich viel geregnet beziehungsweise geschneit hat, gab es im Süden und Westen nur halb so viel Niederschläge wie üblich.“ Das markanteste Wetterereignis im November war ein früher Wintereinbruch: in der Nacht vom 24. auf den 25. November schneite es erstmals bis in sämtliche Täler.






