von ih 29.11.2025 09:38 Uhr

Südtirol vertieft Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat am Freitag in Genf UN-Hochkommissar für Menschenrechte Volker Türk getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen neue Wege, Südtirols Erfahrungen im Minderheitenschutz und Autonomiesystem international stärker sichtbar zu machen. Beide Seiten sprachen über die inhaltliche Ausrichtung eines geplanten Zentrums für Minderheiten und Autonomie sowie über mögliche gemeinsame Veranstaltungen.

Landeshauptmann Arno Kompatscher (links) und der italienische Botschafter Vincenzo Grassi (recht) trafen in Genf den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk. - Foto: LPA

Landeshauptmann Arno Kompatscher betonte, Südtirol gelte weltweit als Vorzeigemodell für friedliche Lösungen in Minderheitenfragen. Türk würdigte den Beitrag der Region zu Stabilität und Dialog und zeigte Interesse an einer engeren Kooperation.

Im Anschluss nahm Kompatscher gemeinsam mit Eurac Research im Palais des Nations an der Preisverleihung der „Student Minority Projects Challenge 2025“ teil. Gewinnerin war Sophie Cooper mit einem Projekt zum interkulturellen Dialog über digitales Storytelling.

Weitere internationale Arbeiten zu Identität, Religion, politischer Teilhabe und Minderheitenrechten wurden besonders erwähnt. Kompatscher hob die Bedeutung der wissenschaftlichen Beiträge für die Weiterentwicklung einer modernen Minderheitenpolitik hervor.

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