Gefälschte Amazon-Websites um über 200 Prozent zugenommen

Laut Daten des NordVPN stieg die Zahl neuer gefälschter Amazon-Websites im Oktober im Vergleich zum September um 232 Prozent. Über alle analysierten Shopping-Websites hinweg stieg die Zahl der gefälschten Shops um 250 Prozent. eBay verzeichnete mit einem Sprung um 525 Prozent den höchsten Anstieg. „Im Einkaufsrausch um Black Friday und die Weihnachtszeit vergessen viele, dass persönliche Daten ebenso wertvoll sind wie Geld. Gerade jetzt sollten Verbraucher ihre digitale Sicherheit ernst nehmen”, so Paulius Vanagas, Country Manager für Österreich und die Schweiz bei NordVPN. „Cyberkriminelle gehen auch mithilfe von KI immer professioneller vor, sodass selbst erfahrene Nutzer vor Herausforderungen stehen. Die zahlreichen Berichte über Cyberangriffe auf Unternehmen und Verbrauchern, die es auch Österreich in diesem Jahr gab, sind ein deutliches Alarmsignal für die bevorstehende Einkaufszeit“, warnt Vanagas.
Meisten Menschen können Phishing-Website nicht erkennen
Laut dem National Privacy Test von NordVPN wissen 68 Prozent der Verbraucher weltweit nicht, wie sie eine Phishing-Website identifizieren können. Dieser Umstand sei besonders während der Weihnachtseinkäufe problematisch, wenn Verbraucher verschiedene Websites besuchen und auf Werbe-E-Mails klicken, um auf Angebote auf unbekannten Websites zuzugreifen. Erschwerend komme hinzu, dass Phishing-Angriffe zwischen August und Oktober um 36 Prozent zugenommen haben, berichtet NordVPN in einer Aussendung. Dieser Anstieg zeige, dass Cyberkriminelle ihre Bemühungen verstärken, um ahnungslose Käufer während der geschäftigsten Einkaufszeit des Jahres ins Visier zu nehmen. Während sich Verbraucher auf Black Friday, Cyber Monday und das Weihnachtsshopping vorbereiten, sehen Cyberkriminelle eine ideale Gelegenheit, die erhöhte Online-Aktivität auszunutzen. Sie gestalten ausgeklügelte Phishing-E-Mails, die wie Versandbenachrichtigungen oder exklusive Angebote aussehen, weil sie wissen, dass Käufer in dieser stressigen Zeit eher auf Nachrichten klicken, die mit ihren Bestellungen zu tun haben.
Tipps zur Vermeidung von Betrug
NordVPN rät: „Kaufen Sie immer direkt über die offiziellen Websites der Händler, um sich vor Betrugsmaschen während der Feiertagssaison zu schützen. Achten Sie darauf, dass die Internetadresse mit „https://“ beginnt und ein Schloss-Symbol angezeigt wird, bevor Sie persönliche Daten eingeben. Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei Angeboten, die zu gut erscheinen, um wahr zu sein. Preise, die deutlich unter dem Marktwert liegen, sind oft ein Hinweis auf gefälschte Waren oder Betrug“.
„Die grundlegenden Prinzipien der Cybersicherheit geraten während großer Online-Shopping-Aktionen oft in Vergessenheit“, erklärt Marijus Briedis, CTO bei NordVPN. „Käufer sollten niemals auf Links in unaufgeforderten E-Mails klicken, selbst wenn diese scheinbar von seriösen Anbietern stammen. Stattdessen sollte man die Adresse direkt im Browser eingeben. Lesen Sie Kundenbewertungen und sortieren Sie von den schlechtesten zu den besten, um wiederkehrende Beschwerden zu erkennen.“
Denken Sie daran: Seriöse Händler kommunizieren professionell und verschicken keine pauschalen Nachrichten, in denen mit der Schließung Ihres Kontos gedroht wird. Vertrauenswürdige Unternehmen werden niemals sensible Daten wie Passwörter oder Sozialversicherungsnummern per E-Mail oder Telefon anfordern. Wenn Sie unsicher sind, melden Sie sich direkt in Ihrem Konto an oder kontaktieren Sie den Kundendienst über die offiziellen Kanäle, um verdächtige Nachrichten zu prüfen.






