von ih 25.11.2025 17:39 Uhr

Agenda Bozen: Hoffnungsschimmer für entlastete Straßen

Rund um die Landeshauptstadt Bozen herrscht seit Monaten Verkehrschaos – Staus, Engpässe und überfüllte Straßen prägen den Alltag. Der geplante Hörtenbergtunnel gilt dabei seit Jahren als großes Hoffnungssignal für eine spürbare Entlastung. Eine aktuelle Anfrage des SVP-Landtagsabgeordneten Franz Locher brachte nun neuen Einblick in den Fortschritt des Projekts.

Berufsverkehr an der Eisackuferstraße in Bozen - Foto: Die Freiheitlichen

Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht, doch die Planung schreitet voran. Wie aus dem zuständigen Ressort hervorgeht, soll die Planungsphase 2027 abgeschlossen werden; Baubeginn wäre frühestens Ende 2028. Konkrete Kosten stehen noch aus, da mehrere Varianten geprüft werden. Locher zeigt sich dennoch zufrieden: Die Komplexität des Großprojekts lasse keinen raschen Start zu, aber die Entwicklung verlaufe im geplanten Rahmen.

Der Hörtenbergtunnel ist jedoch nur ein Baustein der umfassenden „Agenda Bozen“. Bereits seit zwei Wochen laufen Arbeiten an der Einsteinstraße – ein zentrales Projekt für die Anbindung ins Unterland. Weitere Vorhaben wie die unterirdische Verbindung der Sarntaler Staatsstraße mit der Brenner- und Innsbrucker Straße sowie die sogenannte Guntschnavariante sollen langfristig zusätzliche Entlastung bringen.

Auf spürbare Verbesserungen müssen Autofahrerinnen und Autofahrer noch warten. Doch Franz Locher ist optimistisch: Mit Geduld könne man „guter Dinge in die Zukunft schauen“ und auf eine nachhaltige Lösung der Verkehrsprobleme rund um Bozen hoffen.

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