Verbraucherschützer warnen vor Fake-Shops und Trickdesign

Vor allem Fake-Shops nehmen in der Rabattsaison stark zu. Sie wirken seriös, liefern aber entweder minderwertige Ware – oder gar nichts. Laut einer aktuellen Untersuchung wurde in den vergangenen zwei Jahren jeder achte Online-Käuferin Opfer eines solchen Betrugs. Die Hälfte der Fake-Shops wirbt über große Plattformen wie Google oder Meta.
Auch „Dark Patterns“, also manipulative Designelemente wie Countdown-Timer, versteckte Kosten oder automatisch ausgewählte Zusatzoptionen, sollen Nutzer zu schnellen – oft unüberlegten – Käufen drängen.
Die Verbraucherschützer raten, nur auf bekannten Seiten einzukaufen, Verkäuferdaten genau zu prüfen, sichere Zahlungsmethoden zu nutzen und sich nicht von künstlicher Dringlichkeit unter Druck setzen zu lassen.
Zudem warnen EVZ und VZS vor Käufen auf extrem günstigen Plattformen außerhalb der EU. Dort seien Produktsicherheit, Transparenz und Verbraucherrechte häufig schlechter gewährleistet. Wer nachhaltig einkaufen möchte, sollte daher auch Lebensdauer, Reparierbarkeit und Umweltbilanz der Produkte im Blick behalten.
Bei Fragen helfen das EVZ Bozen (Tel. 0471 980939, info@euroconsumatori.org) sowie das kostenlose Schlichtungsportal Onlineschlichter.it weiter.






