Zeit, jede Gewalt gegen Frauen zu beenden

Digitale Übergriffe rücken eine erschütternde Realität ins Licht
In diesem Jahr wurde in Italien eine besonders perfide Form der Gewalt gegen Frauen sichtbar: Auf der Facebook-Seite „mia moglie“ wurden hunderte private Chats und intime Bilder von Frauen ohne deren Zustimmung veröffentlicht. Die Betreiber nutzten die Inhalte wie eine Art „Tauschbörse“ und machten damit ein massives Ausmaß digitaler Gewalt deutlich. Diese Vorfälle zeigen: Gewalt findet nicht nur im realen Alltag statt. Auch im Internet ist sie allgegenwärtig und kann verheerende Folgen haben.
Gewalt hat viele Formen – und alle müssen beendet werden
Gewalt beginnt oft subtil: wenn Partner Handys kontrollieren, Ausgaben überwachen, Bewegungsfreiheit einschränken oder Frauen sozial isolieren. Jede dieser Handlungen verletzt Autonomie und Würde und ist Teil eines breiten Spektrums an Gewalt, das viel zu häufig übersehen wird.
Die Grüne Fraktion betont die Notwendigkeit, überall hinzusehen und auf allen Ebenen zu handeln – durch Prävention, Bildung, Unterstützung für Betroffene sowie wirksame Strafen für Täter. „Der 25. November ist ein Appell an die kollektive Verantwortung. Gewalt gegen Frauen hat viele Formen, und alle müssen beendet werden. Nur gemeinsam können wir eine sichere und respektvolle Gesellschaft schaffen“, erklären die Landtagsabgeordneten Brigitte Foppa, Madeleine Rohrer und Zeno Oberkofler in einer Presseaussendung.






