Gesamttiroler Heimatpfleger fordern Stopp des Straßenausbaus entlang der Brennerroute

In einer Resolution fordern die Teilnehmer einen Stopp sämtlicher Straßenbauprojekte wie die „dynamische dritte Spur“ oder die Verbindung Valdastico Nord.
Stattdessen müsse die Schiene gestärkt und der Regionalverkehr ausgebaut werden. Zudem betonten sie die Bedeutung von Bürgerrechten: Einschränkungen der Versammlungsfreiheit in stark belasteten Transitregionen seien inakzeptabel.
„Brennerachse ist nicht nur Verkehrsweg, sondern Lebensraum“
Die Heimatpfleger appellieren an Politik und Regionen entlang der Brennerroute, wirksame Maßnahmen umzusetzen – von Tempolimits über CO₂-basierte Mautsysteme bis hin zu einer Alpentransitbörse mit LKW-Obergrenzen.
„Die Brennerachse ist nicht nur Verkehrsweg, sondern Lebensraum. Wer die Transitkrise lösen will, muss Verkehr verringern und die Rechte der Bevölkerung stärken“, heißt es in der Resolution.






