von ag 20.11.2025 09:58 Uhr

ASTAT: Fast 12.000 Skiunfälle im vergangenen Winter

Das Landesinstitut für Statistik hat die Unfallzahlen der Wintersaison 2024/25 auf Südtirols Skipisten veröffentlicht. Knapp 12.000 Wintersportler waren von Stürzen oder Zusammenstößen betroffen. Besonders häufig verunglückten junge Menschen zwischen 11 und 20 Jahren.

Bild von Libor Klubal auf Pixabay

Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) hat die Unfalldaten für die Wintersaison 2024/25 auf den insgesamt 44 Quadratkilometern Südtiroler Skipisten erhoben und analysiert. Von den 98 aktiven Pistenbetreibern beteiligten sich 92 an der Erhebung, wodurch rund 99 Prozent aller Pistenbenutzer erfasst wurden.

Insgesamt wurden 11.905 Unfälle registriert, bei denen Personen auf Ski, Snowboard oder in Verbindung mit anderen Wintersportlern zu Schaden kamen. Mit deutlichem Abstand häufigste Ursache war der Sturz ohne Fremdbeteiligung, der in 75,7 Prozent der Fälle vorkam. Zusammenstöße mit anderen Personen machten 14,3 Prozent der Unfälle aus.

Besonders auffällig ist die Altersverteilung: Die größte betroffene Gruppe waren Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 11 und 20 Jahren, die mit einem Anteil von 22,3 Prozent am häufigsten in Unfälle verwickelt waren.

Beim Geschlechterverhältnis zeigt sich ein nahezu ausgeglichenes Bild: 50,7 Prozent der Betroffenen waren weiblich, 49,3 Prozent männlich.

Herkunft

Auch die Herkunft der verunfallten Personen wurde ausgewertet. Mit 47,9 Prozent stellen italienische Staatsbürger die größte Gruppe. Es folgen Gäste aus Deutschland mit 25,9 Prozent. Weitere 18,4 Prozent kamen aus anderen europäischen Ländern, 6 Prozent aus außereuropäischen Staaten. Ein kleinerer Anteil entfiel auf Österreich (1 Prozent) und die Schweiz (0,9 Prozent).

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