von mmh 18.11.2025 16:56 Uhr

Amok-Simulation im Krankenhaus Bruneck: Personal reagiert professionell

Am 15. November trainierte das Krankenhaus Bruneck den Ernstfall: Ein Patient im Wartebereich der Augenabteilung zeigte zunächst auffälliges Verhalten, wurde aggressiv und zog ein Messer. Innerhalb kürzester Zeit entstand eine bedrohliche Situation mit simulierten Verletzungen.

Notfallübung erfolgreich beendet-Guppenbild nach Einsatz (Foto: Sabes\Ivo Corrà)

Das Personal setzte die Notfallmaßnahmen um, evakuierte Patientinnen und Patienten und alarmierte die Ordnungshüter. Nach deren Eintreffen konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden.

MANV-1-Übung als Vorbereitung auf Großereignisse

Die Übung wurde von Riskmanagerin Dr.in Rosmarie Oberhammer und Pflegedienstleiter Georg Bergmeister gemeinsam mit der Bezirksdirektion Bruneck und dem Weißen Kreuz organisiert. Rund 40 Personen nahmen teil, darunter auch Vertreter der Ordnungshüter. Ein Schwerpunkt lag auf der MANV-1-Stufe (Massenanfall von Verletzten), relevant für die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Antholz 2026. Primar Dr. Marc Kaufmann lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten, während Bezirksdirektor Dr. Gerhard Griessmair betonte, dass die Übung Schwachstellen aufzeigte, zugleich aber die gute Vorbereitung des Krankenhauses bestätigte. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in weitere Sicherheitsmaßnahmen und Schulungen ein.

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