Urzà empört sich am Brenner

Urzà mit nationalistischem Rundumschlag
Alessandro Urzì, der als italienischer Nationalist und entschiedener Gegner der Südtirol-Autonomie wie auch der Tiroler Identität gilt, verurteilte die Installation in einem wütenden Online-Beitrag.
Er spricht von einer „macabra messinscena“, einer makabren Inszenierung, und fordert die österreichischen Behörden auf, einzuschreiten. Aus seiner Sicht werde Italien als „kolonialer Besatzer“ diffamiert – eine Darstellung, die er als „inakzeptable Provokation“ wertet.
Der Andreas-Hofer-Bund für Tirol weist diese Anschuldigungen entschieden zurück. Die Organisation betont, dass die Tafel auf historische Fakten hinweise und die jahrzehntelange Unterdrückung der Tiroler Bevölkerung südlich des Brenners thematisiere. Es sei „bemerkenswert“, so die Verfasser, dass Urzì ausblende, dass gerade der Brenner die Unrechtsgrenze markiere, die nach dem Ersten Weltkrieg völkerrechtswidrig und gegen den Willen der Bevölkerung gezogen wurde.
„Auch er hätte im vereinten Tirol ein Heimatrecht“
„Was Urzì offenbar nicht weiß: Auch er hätte im vereinten Tirol ein Heimatrecht – statt als Türsteher in Borghetto zu enden“, so der Andreas-Hofer-Bund in seiner Mitteilung an die Medien.
Die Kritik UrzÃs reiht sich nach Ansicht der Organisation in eine lange Tradition italienischer Versuche ein, jede Erinnerung an die historische Einheit Tirols zu unterdrücken.






