von lif 15.11.2025 13:21 Uhr

Gastgeber starten zuversichtlich in die Winter-Saison

Ferienhausvermieter in Südtirol blicken optimistisch auf die Wintersaison. Das zeigt eine Umfrage des Ferienhausportals Holidu (www.holidu.de). Die Mehrheit ist mit den Buchungen für den Sommer 2025 zufrieden, und auch für die kommenden Monate erwarten viele stabile oder steigende Zahlen.

Die Skiregion Hochzillertal-Kaltenbach erhielt gleich drei Auszeichnungen etwa in der Kategorie „Bergrestaurants & Hütten“. (©Schultz Gruppe / Hochzillertal-Kaltenbach)

81 Prozent der befragten Vermieter sind mit der Buchungslage für den Sommer zufrieden. Viele berichten von einem Plus bei den Buchungen – 39 Prozent verzeichnen bis zu zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Zu den auffälligsten Trends zählen kürzere Aufenthalte (48 Prozent), mehr internationale Gäste (42 Prozent) sowie ein Anstieg an Last-Minute-Buchungen (23 Prozent), schreibt das Ferienhausportal in einer Aussendung. 

Ein Teil der Gastgeber hat auf die Veränderungen bereits reagiert, zum Beispiel durch Anpassung der Mindestaufenthaltsdauer (21 Prozent), Investitionen in neue Ausstattung oder Sommer 2025: stabile Nachfrage, internationale Gäste, flexible Reisedauer 81 Prozent der befragten Vermieter sind mit der Buchungslage für den Sommer zufrieden.

Stabile Erwartungen und gezielte Preisanpassungen

Für die bevorstehende Saison rechnen 45 Prozent der Gastgeber mit gleichbleibenden Buchungszahlen. 41 Prozent erwarten ein Plus. Besonders gefragt sind Aufenthalte über Weihnachten und Silvester (63 Prozent), Familienurlaube (56 Prozent) und klassische Skiferien (53 Prozent). Jeder Fünfte plant mit Gästen, die wegen der Olympischen Winterspiele anreisen.

Die Mehrheit der Vermieter (58 Prozent) lässt Preise und Leistungen unverändert. 14 Prozent planen gezielte Preisaufschläge bei hoher Nachfrage, weitere 15 Prozent während der Olympischen Winterspiele. Als besonders wichtige Merkmale für Wintergäste gelten die Nähe zu Skigebieten (50 Prozent), Parkmöglichkeiten bei Schnee (30 Prozent) und Empfehlungen zur lokalen Küche (31 Prozent). Eine eigene Sauna ist laut der Gastgeber weniger wichtig (15 Prozent). 

Herausforderungen im Winter

Die größten Herausforderungen für Gastgeber betreffen äußere Bedingungen. 32 Prozent berichten von abnehmender Schneesicherheit, 26 Prozent nennen kurzfristige Stornierungen wegen der Wetterlage. Für 24 Prozent wirken sich steigende Heiz- und Energiekosten belastend aus. Logistische Herausforderungen rund um Schnee und Straßenverhältnisse sind seltener ein Thema: 36 Prozent geben an, im Winter keine besonderen Probleme zu haben.

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