von ih 13.11.2025 10:13 Uhr

Wechsel zwischen Gesundheitsstudien an Claudiana bleibt kompliziert

Der Wechsel zwischen verschiedenen Gesundheitsstudiengängen an der Landesfachhochschule Claudiana gestaltet sich weiterhin schwierig. Das zeigt die Antwort von Landesrat Thomas Widmann auf eine Anfrage der Team-K-Abgeordneten Maria Elisabeth Rieder.

Foto: Maria Elisabeth Rieder - Team K

Maria Elisabeth Rieder vom Team K wollte wissen, ob Absolventinnen und Absolventen der Claudiana oder bereits tätiges Gesundheitspersonal einfacher in andere, dort angebotene Gesundheitsberufe wechseln können – etwa durch Umschulungen oder die Anerkennung bereits absolvierter Module.

Die Antwort fällt ernüchternd aus: Interessierte müssen sich für den neuen Studiengang komplett neu bewerben, inklusive Aufnahmeprüfung. Erst danach können sie ein Gesuch an die medizinische Fakultät stellen, um bereits erbrachte Studienleistungen anerkennen zu lassen. Ob und wie viele ECTS angerechnet werden, entscheidet die Fakultät autonom. Eine automatische Anerkennung gibt es nicht, obwohl die Studiengänge im ersten Jahr viele gemeinsame Grundlagenfächer wie Anatomie oder Physiologie teilen.

Für Rieder ist dies ein untragbarer Zustand. Wer etwa von der Hebamme in die Krankenpflege wechseln möchte, müsse faktisch wieder von vorne beginnen. Die bürokratischen Hürden verhinderten eine echte berufliche Durchlässigkeit, kritisiert sie. Dadurch gingen dem Gesundheitswesen motivierte Fachkräfte verloren.

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