Experten aus Europa entwickeln digitale Lösungen für Minderheitensprachen

Internationale Zusammenarbeit für digitale Minderheitensprachen
Unter der Leitung von Abteilungsdirektor Mathias Stuflesser tauschten sich Expertinnen und Experten aus Norwegen, Griechenland und Italien gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Sprachwissenschaft von Eurac Research, dem Istitut Ladin Majon di Fascegn sowie interessierten Ladinern über digitale Lösungen für Minderheitensprachen aus.
Der Workshop ist ein wichtiger Vorläufer für das geplante Projekt DIGI-RLF, das eine Digitalisierungsstrategie für Ladinisch, Rätoromanisch und Friaulisch entwickeln soll. Ziel ist es, die Sprachen auf digitalen Plattformen nutzbar zu machen und langfristig Technologien wie automatische Übersetzungen und künstliche Intelligenz einzusetzen.
Aufruf zur aktiven Beteiligung
Mathias Stuflesser betont die Chancen der internationalen Zusammenarbeit:
„Die Zusammenarbeit mit anderen Minderheitensprachen stellt für das Ladinische große Chancen dar. Gemeinsam können wir es schaffen, die Bausteine für die mittelfristigen großen Ziele wie automatische Übersetzung und künstliche Intelligenz zu erreichen.“
Der Workshop zeigt: Digitale Transformation und Minderheitensprachen gehen Hand in Hand – und aktive Beteiligung von Fachleuten und Bürgerinnen und Bürgern ist entscheidend, um diese Sprachen auch in der digitalen Welt lebendig zu halten.






