Deutschdefizit an Schulen bleibt massiv

Ein Rückgang um 2065 Kinder. Das klingt auf den ersten Blick wie eine gute Nachricht. Die Politik feiert sich dafür, doch die Realität bleibt ernüchternd: 46.385 Schüler in Österreich können dem Unterricht kaum folgen, weil sie zu wenig Deutsch verstehen. Fast 40.000 davon sind Volksschüler – Kinder im sprachlich wichtigsten Alter.
Dass Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) diese Zahlen als „Trendumkehr“ verkauft, wirkt wie Schönfärberei. Eine Gesellschaft, in der Zehntausende Kinder nach Jahren in Österreich noch immer nicht die Unterrichtssprache beherrschen, hat ein strukturelles Problem! Und das liegt weniger im Klassenzimmer als in der Migrationspolitik.
Integration beginnt nicht in der Schule
Seit Jahren wird der Schule die Aufgabe zugeschoben, zu retten, was integrationspolitisch längst versäumt wurde. Kinder kommen ohne ausreichende Sprachkenntnisse, weil ihre Eltern kaum Deutsch sprechen, weil Parallelgesellschaften entstehen, in denen Deutsch schlicht keine Rolle spielt. Frühkindliche Förderung greift zu spät oder gar nicht.
Wenn der Minister die „Eindämmung der Familienzusammenführung“ als Erfolgsfaktor nennt, ist das ein unbequemer, aber ehrlicher Hinweis: Wer unkontrolliert Zuwanderung zulässt, darf sich nicht wundern, wenn Integration nicht funktioniert. Nur leider ist diese Eindämmung nur eine politische Nebelgranate.
Fördern ja, aber mit klaren Grenzen
Natürlich brauchen Kinder Unterstützung, aber auch klare Regeln. Wer dauerhaft in Österreich lebt, muss Deutsch lernen: verbindlich, überprüfbar und nicht erst, wenn das Kind schon in der Schule sitzt. Deutschförderklassen sind ein Pflaster, kein Heilmittel.
Eltern müssen in die Verantwortung genommen werden! Deutschpflicht ab dem Kindergarten, überprüfbar im Mutterkindpass bei sonstigen empfindlichen Konsequenzen. Nur so kann es funktionieren!
Sprache ist der Schlüssel zu Bildung und Beruf. Wenn fast 50.000 Schüler ihn nicht besitzen, ist das kein Zufall, sondern Folge einer jahrzehntelangen Politik, die Migration befürwortet, aber Integration und Kontrolle vernachlässigt. Wer das ändern will, muss beim Zuzug beginnen und nicht erst, wenn das Kind schon die Schultasche trägt.






