NEOS wollen Innsbrucker Flughafen teilprivatisieren

Mut statt Stillstand
Oberhofer betont, Tirol brauche endlich Mut und klare Perspektiven. Der Flughafen dürfe nicht länger von politischen Besitzstandswahrern blockiert werden, sondern müsse zu einem modernen, international vernetzten Verkehrsknotenpunkt werden. Vorbild sei das Modell des Flughafens Wien, der durch seine gemischte Struktur erfolgreich geführt werde. Ein erfahrener Partner – idealerweise die Flughafen Wien AG – könne Kapital, Know-how und internationale Netzwerke einbringen, während die öffentliche Hand die Kontrolle behalte.
Durch den Verkauf von 51 Prozent könnte laut Oberhofer ein höherer dreistelliger Millionenbetrag erzielt werden. Dieses Geld solle nicht für kurzfristige Ausgaben genutzt, sondern zur Schuldentilgung eingesetzt werden, um die Zinslast für Jahrzehnte zu senken.
Schub für Wirtschaft und Tourismus
Ein modern geführter Flughafen würde Investitionen, Arbeitsplätze und Innovationen ermöglichen. Oberhofer spricht von aktiver Wirtschaftspolitik, die Tirol langfristig stärke und dem Land neue Handlungsspielräume eröffne. Damit könne der Flughafen Innsbruck im Wettbewerb mit München, Zürich und Salzburg bestehen.
Absage an provinzielles Denken
Oberhofer fordert ein Ende der „provinziellen Besitzstandspolitik“. Der Flughafen sei keine Gemeindestraße, sondern ein internationaler Standort, der unternehmerische Entscheidungen brauche. Zugleich kritisiert er Abhängigkeiten von Monopolisten und warnt davor, zusätzliches Steuergeld einzusetzen, um strukturelle Probleme zu kaschieren.
Für die NEOS ist die Teilprivatisierung ein notwendiger Schritt in Richtung Europa und Marktwirtschaft. Der Flughafen Innsbruck müsse wirtschaftlich, transparent und zukunftsorientiert geführt werden. Sein Fazit: Tirol brauche Aufbruchsstimmung – und der Flughafen Innsbruck solle endlich seine Startfreigabe bekommen.






