von ih 07.11.2025 19:15 Uhr

Film erzählt vom Aufbruch des Südtiroler Weins

Mit einem emotionalen Dokumentarfilm blickt das Konsortium Südtirol Wein auf die entscheidende Wende der 1980er-Jahre zurück – jene Zeit, in der sich die Südtiroler Weinwirtschaft grundlegend neu erfand. Der Film „Wein in Südtirol – Die Geschichte eines Aufbruchs“ wurde am Donnerstagabend im Bozner Filmclub erstmals präsentiert.

Foto: Südtirol Wein/Armin Huber

Ab Mitte der 1980er-Jahre setzten Südtirols Winzer konsequent auf Qualität statt Masse – ein radikaler Schritt, der das Fundament für den heutigen internationalen Erfolg legte. „Ohne die Persönlichkeiten mit Weitblick und Mut in der Zeit der Weinkrise stünde unser Weinland nicht da, wo es heute steht“, betonte Andreas Kofler, Präsident des Konsortiums.

Der 48-minütige Film erinnert an diese Pioniere und zeigt zugleich die Verbindung zwischen damaligem Aufbruch und der jungen Generation von Winzern heute. „Die Pioniere haben das Drehbuch einer neuen Epoche geschrieben. Ihre Aufbruchstimmung wollten wir für kommende Generationen bewahren“, sagte Eduard Bernhart, Direktor von Südtirol Wein.

Unter der Regie von Peter Künzel und Michael Tscholl entstand ein Werk, das mehr als eine Dokumentation sein will – ein „Archiv von Emotionen und Geschichten“, so Bernhart. Es ist nach dem Buch „Wein in Südtirol“ bereits das zweite große Projekt, mit dem das Konsortium die Entwicklung des Weinlandes Südtirol festhält.

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